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Nadine Wallner unterwegs in Alaska

Vor kurzem flatterte uns eine Geschichte ins Postfach, die unser schwereloses Herz höher schlagen ließ: Teamfahrerin und Freeride-Profi Nadine Wallner erzählte uns von ihrer Reise nach Alaska.

Auf der Suche nach neuen Abenteuern, neuen Herausforderungen und neuen Hängen macht sie sich im Frühjahr auf den Weg nach Anchorage im Süden Alaskas. Von hier aus geht es direkt weiter Richtung Berge ins kleine Dörchen Talkeetna – den perfekten Ausgangspunkt, um einen Trip in die Denali Range zu planen.

Aus der Luft sucht Nadine gemeinsam mit ihrer Skipartnerin nach einem geeigneten Platz für das Basecamp und ihnen wird schnell klar: die Dimensionen der Denali Range mit ihren Gletscherabbrüchen, Graten und Granitfelswänden und den schier endlosen Sidevalleys sind eine andere Herausforderung als die heimischen Alpen. Doch der Respekt vor den Hängen weicht schnell der Vorfreude und die zwei Ski-Profis beginnen die perfekten Lines auszutüfteln. Mit der Ankunft des Fotografen kann es dann losgehen in die Avalanche Spire Bowl, wo ein kleines Zeltdorf als Unterkunft für 10 Tage dient.

Dann geht es auf die Bretter: um sich an das Terrain, den Schnee und die Umgebung zu gewöhnen, ziehen die Mädels ihre Lines nahe der Zelte und planen größere Projekte an den sogenannten Down Days, für Alaska bekannte Wettertage, an denen es heißt, sich in Geduld zu üben bis das nächste Wetterfenster sich öffnet. Der Vorteil: die Rider können Energie für anspruchsvolle Abfahrten sammeln. Leider steigen die Temperaturen immer mehr an, sodass es zuletzt sogar regnet und einzelne Lawinen abgehen. An Freeriden ist bei diesen Bedingungen nicht mehr zu denken. Trotz der kleinen Wetterenttäuschungen sieht Nadine die Reise als Bereicherung an: „So ist das Skierleben nun mal – man kann sich im Vorhinein nur auf die Erfahrung anderer verlassen und muss seine eigenen direkt vor Ort sammeln.“. So verlässt sie Alaska mit dem Versprechen zurückzukehren. Nächstes Mal dann 3 Wochen früher.